Hausen und Wimmelbach 2011

vorschau

Es half alles nichts. Der dreißigste Geburtstag des Wimmelbacher Kirchenchores St. Laurentius fiel buchstäblich »ins Wasser«. Dauerregen statt des erwünschten sommerlichen Wetters forderten den Aktiven und Helfern alles ab.

Aber die Wimmelbacher sind »Fest«-erfahren und Wetter erprobt. Zelte wurden aufgestellt und gute Miene zum »schlimmen« Wetter gemacht. Die befreundeten Chöre verbreiteten mit ihren Liedern gute Stimmung, so dass die Veranstaltung trotz des widrigen Wetters erfolgreich durchgeführt werden konnte.

 

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Durch das Programm führte der Forchheimer Mundartdichter Reinhold Schmitt, der mit seinen humorvollen Reimen und Geschichten die Stimmung aufhellte und die Verbindung zwischen den Chören herstellte.

Nach den Gesangsdarbietungen spielte Schmitt auch mit seinen »Frankenauer« auf.

Den Anfang machten der Gesangverein Weilersbach unter der Leitung von Udo Reinhard. Die Weilersbacher präsentierten drei Lieder. Unter anderem »Weit, weit weg« von Hubert von Goisern und »Thula thula« ein afrikanisches Traditional.

Anschließend sang der Gesangverein Erholung Heroldsbach unter der Leiter vom Heroldsbacher Altbürgermeister Richard Gügel.

Die Heroldsbacher stellten »Sonntag ist’s« von Simon Breu und das »Heimatlied« von Max Orrel vor.

Mit »Let It Be« von den Beatles und »Halleluja« von Gali Atari & Milk and Honey (Grand Prix 1979) bezauberte der Kirchenchor Aisch unter der Leitung von Claus Keller.

bericht

Christoph Goger der Chorleiter des Hausener Gesangvereins hatte mit seinen Aktiven »Wochenend und Sonnenschein« von Milton Ager und ein Medley »Im Weißen Rössl« (Ralph Benatzky) eingeprobt. Sozusagen ein kleiner Vorgeschmack auf das eigene Sommerkonzert eine Woche später.

Zum Schluß präsentierte sich unter der Leitung von Martina Heilmann der Gesangverein Poppendorf. Auch die Poppendorfer hatten sich sommerliche Temperaturen erhofft, zumindest ließ das »Sommerlied« von Walter Schmid darauf schließen. »Als Freunde kamen wir« von Gerd Onnen schloss dann den Liederreigen.

Zum Schluss wurde noch Pfarrer Schumm geehrt, der den Kirchenchor vor dreißig Jahren gründete. Auch Maria Kemeth, der Chorleiterin des Kirchenchores wurde für ihre unermüdliche und erfolgreiche Arbeit gedankt.

Trotz des (unverdienten) schlechten Wetters bot der Wimmelbacher Kirchenchor eine gelungene Veranstaltung.

 

Bericht und Fotos von Gerd Zimmer