Berichte
Das behauptete die Vorsitzende des Elternbeirates der Hausener Grundschule Frau Maurer in der Gemeinderatssitzung am 9. Dezember 2011 und berief sich dabei auf eine Zusammenkunft der Elternbeiratsvorsitzenden im Schulamt des Landkreises Forchheim. Zitat Protokoll der o.g. Gemeinderatssitzung: »Bei keiner anderen Gemeinde im Landkreis wäre das Angebot zur Mittagsbetreuung so schlecht wie in der Gemeinde Hausen.«
Schulamt bestätigt diese Aussage nicht!
2. Bürgermeister Zimmer hat sich deshalb mit dem Leiter des Schulamtes Herrn Schulrat Wolfgang Blos in Verbindung gesetzt und einmal nachgefragt. Herr Blos hat bei diesem Gespräch ganz klar zum Ausdruck gebracht: »…von uns gibt es keine qualitative Aussage zur Mittagsbetreuung«.
Das Nichtwissen und die Inkompetenz der Hausener CSU
Der Antrag der CSU im Einzelnen: »Die Mittagsbetreuung in der Grundschule Hausen sollte bis 16.00 Uhr mit verschiedenen Essen angeboten werden. Es sollte auch in den gesetzlichen Ferien eine Betreuung stattfinden. Diese Betreuung über das ganze Jahr sollte flexibel ausgelegt werden, so dass die Kinder die Möglichkeit haben, dies zwei bis fünf Tage in der Woche nutzen zu können.«
In der Sitzung vom 09.01.12 behauptete der Fraktionsvorsitzende der CSU, Hammer, dann ernsthaft, dass es in Hausen überhaupt keine Mittagsbetreuung gebe. Diese Aussage und der dürre mit keinem Hintergrund ausgestattete Antrag lässt an der politischen Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit dieser Hausener CSU stark zweifeln.
2. Bürgermeister Zimmer musste Hammer erst über folgende Tatsachen aufklären:
Fest steht, dass seit 12 Jahren in der Grundschule erfolgreich eine Mittagsbetreuung mit z.Zt. 19 Kindern durchgeführt wird. Fest steht auch, dass im Kindergarten St. Wolfgang ebenfalls eine Mittagsbetreuung mit z.Zt. 25 Kindern erfolgreich durchgeführt wird. Insgesamt werden zur Zeit also 44 Kinder mittags betreut. Eigentlich hätte diese Antwort vom 1. Bürgermeister kommen müssen. Dieser glänzte aber wieder einmal durch Nichtwissen.
Hat 1. Bürgermeister Renker wieder geschlampt?
Laut Frau Maurer führt Sie seit über einem Jahr Gespräche mit dem Bürgermeister zum Thema Mittagsbetreuung. Bürgermeister Renker hat anscheinend in dieser Frage die ganze Zeit nichts unternommen und gerät nun unter Druck.
Die Position der SPD
Die SPD unterstützt selbstverständlich die Mittagsbetreuung und auch den Ausbau der Mittagsbetreuung.
Die SPD hat in ihren Vorschlägen für die Haushaltsberatungen 2012 eine Summe von 300.- Euro pro Kind und Jahr für die Hausener Mittagsbetreuung vorgeschlagen. Die weitere Finanzierung muss sich aber durch die staatlichen Zuschüsse (3.323,- bzw. 7.000,- bei der verlängerten Mittagsbetreuung pro Gruppe und Schuljahr) und durch Beiträge der Eltern finanzieren, ebenso ist die Bildung eines Fördervereins sowie aktive ehrenamtliche Arbeit möglich. In der Stadt München werden mit diesem Model über 8000 Kinder betreut (ohne Zuschuss der Kommune). Das Argument »Großstadt« zieht nicht, da die Fördervereine für jede Schule gebildet wurden, so zumindest die Informationen, die sich 2. Bürgermeister Zimmer in der Vorbereitung auf diesen Tagesordnungspunkt eingeholt hat. Auch in einem Gespräch bei der zuständigen Stelle im bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus wurden Zimmer die o.g. Möglichkeiten bestätigt. Und es werde eine aktive Beteiligung der Eltern gewünscht.
Was hat das TOXIC mit der Mittagsbetreuung zu tun?
Um Kosten zu sparen (Umbau im Lehrerwohnhaus) schlug 2. Bürgermeister Zimmer vor, das z.Zt. nicht genutzte TOXIC zur Schule umzusetzen und es für die Mittagsbetreuung zu nutzen (wg. des Neubaus des Feuerwehrgerätehauses müsste es sowieso versetzt werden).
Fazit
Vom Bürgermeister erwartet die SPD die Umsetzung der Bedarfsermittlung und vor allem eine schnelle Umsetzung im Sinne der Eltern. Dazu gehört vor allem die umfassende Information des Gemeinderates, die bisher nicht erfolgte. Die rühmliche Ausnahme bleibt die Sitzungsvorlage des Hausener Geschäftsleiters Herr Heimrath in der die Grundlagen der staatlichen Finanzierung und die notwendigen Maßnahmen für Hausen dargestellt wurden. Selbst diese Vorlage konnte 1. Bürgermeister Renker leider in der Sitzung des Gemeinderates nicht zufriedendstellend erläutern.




















