Von der Schwingungsanalyse von Bauteilen für die Autoindustrie über Software für die Bundespolizei, bis hin zu Sicherungssystemen an Grenzen reicht das Produktportfolio der Saab Medav Technologies in Uttenreuth. Grund genug für den Bundestagsabgeordneten Andreas Schwarz, dem Unternehmen mit seiner MdB-Kollegin Martina Stamm-Fibich einen Besuch abzustatten.

Saab – dabei denkt man als erstes an Autos aus Schweden. Dabei werden bei Saab schon lange keine Autos mehr gebaut. Vielmehr ist der Konzern in über 100 Ländern mit verschiedensten Überprüfungs- und Auswertungstechnologien aktiv. Und wie kam das Uttenreuther Unternehmen Medav zu dem Namen Saab?

Nach der Gründung im Jahr 1982 hat sich „die Medav“, wie die Mitarbeiter ihre Firma nennen, 1988 in Uttenreuth angesiedelt. In 2012 hat Saab das Uttenreuther Unternehmen als Ergänzung seines Produktportfolios aufgekauft. Seitdem Saab Medav Technologies genannt, wurden die Uttenreuther zur größten organisatorischen Einheit von Saab in Deutschland.

Der Einsatz für die Produkte reicht vom zivilen bis zum militärischen Bereich. Zu den Kunden gehören unter anderem die Bundeswehr, verschiedene Bundesbehörden ebenso wie die Automobilindustrie und private Transportunternehmen.

„Wir prüfen beispielsweise Karosserieteile mithilfe einer akustischen Analyse auf Risse oder Fertigungsfehler. Oder wir bieten Erfassungssysteme für Signale im Flugverkehr an, um Grundlagen zu ermitteln, wer, wann, wohin fliegt“, erläutert Vice President Horst Jonuscheit einen Teil des Angebotes. „Darüber hinaus bieten wir auch Datenbanksysteme an, um die erfassten Daten zu sichern und auszuwerten.“

Mit derzeit 93 Mitarbeitern vor Ort stößt das Unternehmen am langjährigen Stammsitz nun endgültig an seine Grenzen. Deshalb ist zum Ende des Jahres ein Standortwechsel nach Nürnberg geplant.

Andreas Schwarz zeigte sich zum Abschluss der Betriebsvorstellung beeindruckt: „Wirklich stark, wieviel fachliches Know-How sich in Uttenreuth versteckt. Vielen Dank an die Verantwortlichen für den sehr interessanten und nicht alltäglichen Einblick in ihr vielseitiges und weltweit vernetztes Unternehmen“, so der SPD-Abgeordnete abschließend.

Bildunterschriften: Saab Medav Vice President Horst Jonuscheit erklärt den beiden Bundestagsabgeordneten Martina Stamm-Fibich und Andreas Schwarz, wie mit technischen Möglichkeiten auf der Basis von Funkmesstechnik Störungen im Flugverkehr erkannt werden können, etwa dann, wenn das Flugzeug falsche oder keine Flugpositionen an den Tower meldet. Die Messergebnisse werden dabei zur Validierung von Lagebildern verwendet.

https://www.spd-schwarz.de/know-how-fuer-deutschland-und-die-welt/

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