Solidarisch im hohen Norden – Zu Besuch bei der SPD Fehmarn

Auch im Urlaub lohnt es sich die Augen nach SPD-Stammtischen offen zu halten!

So konnten wir einen Einblick in den politischen Alltag der Jusos Ostholstein sowie der SPD Fehmarn gewinnen und uns über deren vordergründige Themen- und Arbeitsgebiete sowie Problemfelder der dortigen Politik informieren und einen gemeinsamen Austausch auch im Hinblick auf die bevorstehende Europawahl am 26. Mai 2019 durchführen.

Zum Stammtisch im Café lieblich

Im Anschluss findet ihr ein kurzes Interview mit Laura Wieske von den Jusos Ostholstein und der SPD Fehmarn.

Wie seht ihr der Europawahl am 26. Mai entgegen?

Im Punkt Europawahl sind wir als Jusos aus Schleswig-Holstein besonders motiviert, da unsere Kandidatin Delara Burkhardt ebenfalls noch zu den Jusos gehört.
Sie ist sehr engagiert, interessiert und möchte sich nun, nach ihrer Arbeit im Bundesvorstand, für Europa einsetzen. Wir unterstützen sie, wo wir können, indem wir plakatieren, flyern, und Stammtische organisieren, um in den direkten Dialog mit Bürger*innen zu treten und drücken ihr die Daumen für ein gutes Wahlergebnis.

Wie richtet ihr euren Wahlkampf aus?

Ein sehr wichtiger Faktor unserer gesamten politischen Arbeit als Jusos ist präsent und laut zu sein, um unsere Positionen erfolgreich vertreten zu können. Gleichzeitig muss man aber auch genau hinhören, welche Sorgen und Probleme die Bürger*innen gerade haben und diese unbedingt ernst nehmen, um sie politisch vertreten zu können. Das persönliche Gespräch und der anhaltende Kontakt sind hierbei essentiell.

Welche politischen Problemfelder gibt es aktuell bei euch?

Ein akutes Problem, gegen das die SPD Fehmarn und viele Einwohner der Insel demonstrieren, stellt der geplante Bau des Fehmarnbelttunnels dar, welcher Dänemark mit Deutschland verbinden soll und dessen Baukosten auf 11,5 Mrd. Euro geschätzt werden. Durch die Verlegung des Tunnels am Meeresgrund würden gravierende Schäden im Ökosystem der Ostsee und in den umliegenden Naturschutzgebieten entstehen, beim Wegfall der Hybridfähren zwischen Dänemark und Fehmarn würden über 600 Arbeitsplätze verloren gehen und durch die gigantischen Baustellen zur Anpassung der Inselinfrastruktur würde auch der Tourismus einbrechen.
Wegen diesen Gegebenheiten setzen wir uns hier vor Ort gegen den Bau des Tunnels ein.

Viele Dank für das Interview, die Gastfreundschaft und diesen lehrreichen Abend an die SPD Fehmarn!

Der Beitrag Solidarisch im hohen Norden – Zu Besuch bei der SPD Fehmarn erschien zuerst auf Juso Kreisverband Forchheim.

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