Juso Sommercamp in Pottenstein

Die Jusos der Bezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken, sowie der Oberpfalz hielten zum ersten Mal ein gemeinsames Sommercamp ab. Mit rund 30 Teilnehmer*innen aus ganz Franken und der Oberpfalz fanden wir es einen gelungenen Einstand.

Das Sommercamp verband eigentlich alles was ein gelungenes Juso-Wochenende ausmacht: Politische Bildung, Traditionspflege der Arbeiter*innenbewegung und viel Spaß zusammen. Die Krönung des ganzen war natürlich unsere wunderschöne Fränkische Schweiz und das malerische Haselbrunn, dass uns vor allem vom Fluch der ständigen Erreichbarkeit und des Handydaddelns (dank fehlendem LTE) befreite. Einziger Wehmutstropfen: Weil ein beträchtlicher Teil des Kreisverbandes auf Summer Breeze oder im Urlaub weilte, waren nur Tina und Martin vertreten. Mehr lesen

Europa statt Vaterland

Von Martin Leipert

Manchmal lohnt es sich Dinge aus großer Distanz zu betrachten. Zum Beispiel unseren Kontinent (der eigentlich keiner ist). Von oben sieht Europa grün aus. Meere, Inseln und schneebedeckte Berge sieht man. Vom Menschen ahnt man wenig. Vor allem aber fällt auf, dass eines fehlt: Grenzen. Aus gutem Grund: Denn Grenzen existieren vor allem in unseren Köpfen. Mehr lesen

Sozialdemokratischer Blick nach Afrika

Die SPD wünscht sich einen Wandel im Verhältnis zum afrikanischen Kontinent. So das Fazit der Genossen nach einer Veranstaltung im Currywoschdhaus. Prominente Gäste waren der oberfränkische Kandidat Martin Lücke und Europaparlamentarierin Maria Noichl. Schwerpunktmäßig ging es um die Zusammenarbeit mit Afrika.

“Die EVP meint Europa müsse die Welt ernähren, dabei hätte Afrika genug Arbeitskraft und Fläche um sich selbst zu versorgen.” So grenzte die bayerische Spitzenkandidatin MdEP Maria Noichl die Agrar- und Wirtschaftspolitik der Sozialdemokraten von der dominierenden EVP ab. Noichl war als Mitglied des Agrarausschusses des europäischen Parlaments mehrmals auf dem Kontinent. Ein weiteres Beispiel für absurde Entwicklungshilfe lieferte sie gleich mit: Die Lieferung großer Traktoren nach Afrika. Das europäische Wirtschaftsmodell der Rationalisierung funktioniere in Afrika nicht. Arbeitskraft sei dort billig und die Arbeitslosigkeit hoch. Am wichtigsten sei es die Menschen in Lohn und Brot zu bringen. Mehr lesen

Forchheims Stadtrat braucht frische Ideen
Der Vorstand der Jusos Forchheim – vordere Reihe von links: Paul Wichtermann, Richard Schmidt, Tina Falkner, MdL Klaus Adelt, Lea Wolter, Reiner Büttner, die ausgeschiedene Bettina Drummer. Hintere Reihe von links: Enes Karabag, Martin Leipert.

Forchheim – Die Jahreshauptversammlung der Jusos Forchheim stand unter den Vorzeichen der anstehenden Kommunalwahlen. Der Schwerpunkt lag auf den Themen Wohnen und öffentlicher Nahverkehr. Prominente Gäste waren der Forchheimer SPD-Fraktionsvorsitzende Reiner Büttner und MdL Klaus Adelt aus Hof.

Der Forchheimer Stadtrat braucht frische Gesichter und Ideen mit diesem Schlusswort beendete Reiner Büttner seine Bilanz über den Forchheimer Stadtrat. Diese frischen Ideen kämen immer wieder von den antragsfreudigen Jusos. Büttner lobte die erfolgreiche Arbeit von Oberbürgermeister Uwe Kirschstein. Sein Konzept bei der Rathaussanierung habe er gegen sämtliches Theater durchgesetzt. In Forchheim tickten die Uhren leider langsamer als andernorts, wenn der Stadtrat Bauzwang als Kommunismus ansehe. Der sei rundherum gang und gäbe. Juso-Vorsitzender Paul Wichtermann fügte süffisant an, dass in Forchheim selbst die Grüne Liste genauso stockkonservativ wie die CSU sei. Zustimmung bei der Parteijugend erntete Büttners Vorschlag in Forchheim Gratis-ÖPNV zu testen. Die Monster-Ostspange löse das Verkehrsproblem in Reuth nicht. Außerdem solle Forchheim an der Fahrradfreundlichkeit arbeiten. Mehr lesen

Zeichen gegen die Verschwendung

Jedes Jahr ein neues Faschingskostüm kaufen? Das muss nicht sein, sagen Forchheims Jusos und gehen mit gutem Beispiel voran

Unter dem Motto “Europa” nahmen die Jusos und SPD am diesjährigen Forchheimer Faschingsumzug teil. Getreu dem Motto, verkleideten sie sich als Karikaturen von Bürgern verschiedener europäischer Staaten. Dabei war ihnen eines wichtig: “Wir wollten nichts extra für den Faschingszug kaufen. Denn Produktion und Transport der oft minderwertigen Kostüme verursacht große Mengen CO2. Einmal getragene Kostüme landen danach auf dem Müll und tragen zum globalen Müllproblem bei.” führte Lea Wolter aus. Dementsprechend verwendeten die Jusos ausschließlich eigene und geliehene Kleidung. Was nicht zur Verfügung stand, wurde an einem eigens eingerichteten Bastelnachmittag aus nicht mehr gebrauchten Gegenständen hergestellt. Unter anderem ein Cape aus einem Bettlaken (Lea Wolter, England) oder ein Hut aus einem Küchensieb (Bettina Drummer, Italien). Mehr lesen

In der letzten Sitzung der Jusos am 21.6.2018 war die Generalsanierung des Forchheimer Rathauses das Hauptthema. Dabei kritisieren die Jusos, das in der derzeitigen Diskussion nicht mehr daran gedacht wird, dass das Projekt Rathaus aus Steuergeldern finanziert wird.

“Je länger der Stadtrat blockiert, desto teurer wird das Projekt. Nur wenn man schnell eine gemeinsame Lösung findet, verschwendet man kein Geld”, so Paul Wichtermann, Vorsitzender der Jusos Forchheim. “Denn um Fördergelder zu erhalten muss man europaweit ausschreiben. Wenn die Abstimmung über die Ausschreibungen in den Stadtratssitzungen verweigert oder vertagt werden, geht dies letztlich zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger”, so Wichtermann weiter. Es bestehe das große Risiko, dass Fördergelder verloren gehen. Die Jusos sehen keine sachlichen Gründe für diese Verzögerung und glauben, dass es sich dabei allein um parteipolitische Machtspielchen handle. Mehr lesen

Jusos erneuern die Forchheimer SPD

Als Motor der SPD sahen sich die Forchheimer Jusos bei ihrer Gründung vor einem Jahr. Nicht nur der Jugendverband der SPD selbst meint dies eingelöst zu haben. Dafür sprach nicht nur die einstimmige Wiederwahl des Vorsitzenden und das gut gefüllte Büro, sondern die Bilanz des vergangenen Jahres.

Ein gut gefülltes SPD Büro Mehr lesen