Wer in Wimmelbach lebt, kennt die Problematik: Gerade zu den Stoßzeiten ist das Überqueren der B470, die sich mitten durch den Ort zieht, kaum möglich und stellt gerade für ältere Personen und Kinder eine gefährliche Herausforderung dar. „Dass nun für längere Zeit auch noch die Heroldsbacher Ortsdurchfahrt gesperrt ist,“, so die stellvertretende Vorsitzende Nadine Zimmer, selbst wohnhaft in Wimmelbach, „führt durch den Ausweichverkehr zu einer zusätzlichen Verkehrsbelastung für die Wimmelbacher Ortsdurfahrt. Darauf muss die Gemeinde zügig reagieren und ein sicheres Überqueren der B470 für Fußgänger ermöglichen.“

Konkret fordern darum die Hausener Genossinnen und Genossen je eine Behelfsampel als sichere Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer an der Ortsdurchfahrt auf Höhe der Kirchenstraße und auf Höhe der Poststraße bzw. Hausener Straße. „Natürlich bringen solche Ampelanlagen gewisse Einbußen für den Verkehrsfluss mit sich, für uns steht aber in der Abwägung der Schutz insbesondere unserer Kinder und der älteren Bürger aber auch der Fußgänger und Radfahrer im Allgemeinen als schwächere Verkehrsteilnehmer im Vordergrund.“, begründet Kreis- und Gemeinderätin Gerlinde Kraus die Forderung. Mehr lesen

Die neu gewählte Vorstandschaft – (v.l.n.r. Gerlinde Kraus, Richard Schmidt, Nadine Zimmer)

Am Donnerstag, den 15.10., fanden sich die Mitglieder der SPD-Hausen im Hausener Sportheim zusammen, um die auf Grund der Corona-Pandemie im April abgesagte Jahreshauptversammlung nachzuholen.

Der Ortsvereinsvorsitzende Richard Schmidt begrüßte Eingangs alle anwesenden Mitglieder und Gäste und eröffnete die Sitzung. Dem verstorbenen Mitglied Herbert Kutil gedachten die Anwesenden in einer Schweigeminute. Mehr lesen

Die Forchheimer Jusos werfen der Jungen Union die Verbreitung von Falschbehauptungen vor. Grund dafür sind Äußerungen eines Vertreters der Jungen Union, der seinerseits Uwe Kirschstein vorgeworfen hatte, wegen seiner Nichtteilnahme an der Studie „Covid Kids Bavaria“ den Ausbau von Testkapazitäten zu verhindern und die Gesundheit der Bevölkerung zu gefährden. Den Jusos ist kein Anlass bekannt, der die Aussage begründet, dass Kirschstein gegen den Ausbau von Testkapazitäten sei. Einfluss auf die Testkapazitäten haben schließlich vor allem Labors, Arztpraxen und Pharmahersteller. Die Jusos fordern daher eine Richtigstellung von der Jungen Union oder zumindest eine vernünftige Begründung dieser Aussage.

Juso-Vorsitzender Paul Wichtermann führt auch Kritik an einem weiteren Argument an: „Anlasslose Testung, wie sie die Junge Union offenbar als Maßnahme zur Pandemiebekämpfung und Schutz gegen das Virus hinstellt, kann sogar kontraproduktiv wirken. Aber in einigen Regionen sind die Labors jetzt schon am Anschlag und die Auswertung von Corona-Tests verzögert sich. Auch droht ein Engpass an Testreagenzien, sodass Testkapazitäten nicht beliebig erhöht werden können. Daher sollen vor allem Fälle mit Corona-Verdacht oder Kontaktpersonen getestet werden, um eine zügige und effektive Rückverfolgung zu ermöglichen. Bei der Durchführung einer wissenschaftlichen Studie besteht natürlich ein Mehrwert, der eine Ausnahme rechtfertigt, weil die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung untersucht wird. Um unentdeckte Fälle zu finden und die Oma des Kleinkindes vor einer Infektion zu schützen, ist anlassloses Testen aber nicht geeignet.“ Mehr lesen

Das Überqueren der Straße für unsere Kinder und älteren Bürger wird zu einem gefährlichen Drahtseilakt.  Aus diesem Grund beantragen wir in Höhe der Poststraße/Hausener Str. und der Abzweigung Kirchenstraße die Einrichtung von Behelfsampeln...

Bericht über die Ortsvereins-Sitzung der SPD-Hausen am 23.09.2020 im Hausener Bürgerhaus

Nach langer Zeit ohne Präsenzsitzung trafen sich die Genossinnen und Genossen der Hausener SPD am vergangenen Mittwochabend wieder zu einer OV-Sitzung, um miteinander die Analyse der Kommunalwahlergebnisse zu betreiben, Delegierte für die Aufstellungsversammlung zur Bundestagswahl zu wählen, die Jahreshauptversammlung vorzubereiten und über künftige Aktionen zu sprechen. Mehr lesen

SPD Hausen strebt Generationenwechsel im Rathaus an

  • Richard Schmidt (23) einstimmig als Bürgermeisterkandidat nominiert
  • 16-köpfiger Wahlvorschlag einstimmig nominiert
  • SPD will vergangene Streitigkeiten überwinden und im neuen Gemeinderat eine Debattenkultur in Anstand und Respekt prägen

Hausen – Im voll besetzten Gastraum der Krone stimmten die Hausener Genossinnen und Genossen über die Kandidatinnen und Kandidaten für das Amt des ersten Bürgermeisters und den Gemeinderat ab. Dabei wurde sowohl Richard Schmidt als Bürgermeisterkandidat, als auch die 16-köpfige Liste an Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat einstimmig bestätigt.

v.l.n.r.: Paul Wichtermann (Juso-Kreisvorsitzender), Reiner Büttner (Landrats-Kandidat), Richard Schmidt (Bürgermeister-Kandidat), Gerlinde Kraus (Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat), Laurenz Kuhmann (SPD Kreisvorsitzender), Gerd Zimmer (1. Bürgermeister)

Als Liste für den Gemeinderat wurde beschlossen: Mehr lesen

Hiermit teile ich Ihnen mit, dass ich zum 31. März 2020 mein Amt als Bürgermeister der Gemeinde Hausen aus gesundheitlichen Gründen niederlegen muss.

Auf Anraten meiner Ärzte habe ich mich zu diesem Schritt, der mir nicht leicht gefallenen ist, entschlossen. Im Jahr 2015 hatte ich einen schweren Schlaganfall mit einer vollständigen Aphasie sowie Lähmungen. Meine Verantwortung als Bürgermeister motivierte mich schnellstmöglich wieder auf die Beine zu kommen und das Amt auszuführen. Leider verschlechterte sich mein Gesundheitszustand in den letzten Monaten, sodass ich nach meinen eigenen Ansprüchen dieses Amt nicht mehr in erforderlichen Maßen ausüben kann. Mehr lesen

Die Forchheimer Jusos setzen sich dafür ein, Stadt- und Landkreis Forchheim ebenfalls zum sicheren Hafen im Sinne der Initiative „Seebrücke – schafft sichere Häfen“ zu erklären. Vorbild sind die Städte Bamberg und Erlangen. „Wir möchten, dass sich Forchheim der Initiative anschließt und damit ein Zeichen für internationale Solidarität und Menschlichkeit setzt.“, erläutert Antragsteller Richard Schmidt aus Hausen. „Dass das Thema nach wie vor aktuell ist, zeigt das Ergebnis der jüngsten Abstimmung über ein Europäisches Seenotrettungsprogram im Europäischen Parlament: Hier paktieren Konservative mit Rechtspopulisten, die ein solches Programm konsequent verhindern.“

„Gerade der Landkreis Forchheim, hat das politische Gewicht, Druck auf die zuständigen Landes- und Bundesbehörden auszuüben, eine humanitär tragbare Situation im Mittelmeer wiederherzustellen. Zudem fordern wir neben zuständigen Gremien auch Landrat Hermann Ulm und Oberbürgermeister Uwe Kirschstein auf, sich ganz persönlich für eine Verbesserung der Situation einzusetzen.“, so Lea Wolter aus Forchheim. Zwar liege die Zuständigkeit in Asylfragen allein beim Kreis, dennoch möchte man auch die Stadt Forchheim als einwohnerstärkste Kommune im Landkreis dazu bewegen, im Stadtrat eine Unterstützung der Initiative als Solidaritätsbekundung zu beschließen. Mehr lesen

Ebermannstadt Ein breites politisches Bündnis ruft zu einer Mahnwache und Kundgebung gegen die AfD auf. Am 30. Oktober um 18:30 will es auf dem Ebermannstädter Marktplatz ein Zeichen gegen eine gleichzeitig stattfindende Veranstaltung der AfD setzen. Diese hat den Verschwörungstheoretiker Hansjörg Müller als Redner nach Ebermannstadt geladen. Passend zu Halloween lautet das Motto “Bunter Grusel vertreibt rechte (Un-)Geister”. Getragen wird das Bündnis wird unter anderem von den JuLis, Jusos, Junger Union, Grüner Jugend und Grünen Ortsverband Fränkische Schweiz.

Das Bündnis lädt dazu ein sich
passend zum Motto zu verkleiden. Es wird darauf hingewiesen, dass ein
Vermummungsverbot gilt, das Gesicht also nicht (z.B. mit Masken)
bedeckt werden darf. Beginnen wird die Demonstration mit einer
Gruselmahnwache um 18:30. Ab 19:00 ist eine Kundgebung auf dem
Ebermannstädter Marktplatz geplant. Mehr lesen