SPD Hausen strebt Generationenwechsel im Rathaus an

  • Richard Schmidt (23) einstimmig als Bürgermeisterkandidat nominiert
  • 16-köpfiger Wahlvorschlag einstimmig nominiert
  • SPD will vergangene Streitigkeiten überwinden und im neuen Gemeinderat eine Debattenkultur in Anstand und Respekt prägen

Hausen – Im voll besetzten Gastraum der Krone stimmten die Hausener Genossinnen und Genossen über die Kandidatinnen und Kandidaten für das Amt des ersten Bürgermeisters und den Gemeinderat ab. Dabei wurde sowohl Richard Schmidt als Bürgermeisterkandidat, als auch die 16-köpfige Liste an Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat einstimmig bestätigt.

v.l.n.r.: Paul Wichtermann (Juso-Kreisvorsitzender), Reiner Büttner (Landrats-Kandidat), Richard Schmidt (Bürgermeister-Kandidat), Gerlinde Kraus (Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat), Laurenz Kuhmann (SPD Kreisvorsitzender), Gerd Zimmer (1. Bürgermeister)

Als Liste für den Gemeinderat wurde beschlossen: Mehr lesen

Hiermit teile ich Ihnen mit, dass ich zum 31. März 2020 mein Amt als Bürgermeister der Gemeinde Hausen aus gesundheitlichen Gründen niederlegen muss.

Auf Anraten meiner Ärzte habe ich mich zu diesem Schritt, der mir nicht leicht gefallenen ist, entschlossen. Im Jahr 2015 hatte ich einen schweren Schlaganfall mit einer vollständigen Aphasie sowie Lähmungen. Meine Verantwortung als Bürgermeister motivierte mich schnellstmöglich wieder auf die Beine zu kommen und das Amt auszuführen. Leider verschlechterte sich mein Gesundheitszustand in den letzten Monaten, sodass ich nach meinen eigenen Ansprüchen dieses Amt nicht mehr in erforderlichen Maßen ausüben kann. Mehr lesen

Die Forchheimer Jusos setzen sich dafür ein, Stadt- und Landkreis Forchheim ebenfalls zum sicheren Hafen im Sinne der Initiative „Seebrücke – schafft sichere Häfen“ zu erklären. Vorbild sind die Städte Bamberg und Erlangen. „Wir möchten, dass sich Forchheim der Initiative anschließt und damit ein Zeichen für internationale Solidarität und Menschlichkeit setzt.“, erläutert Antragsteller Richard Schmidt aus Hausen. „Dass das Thema nach wie vor aktuell ist, zeigt das Ergebnis der jüngsten Abstimmung über ein Europäisches Seenotrettungsprogram im Europäischen Parlament: Hier paktieren Konservative mit Rechtspopulisten, die ein solches Programm konsequent verhindern.“

„Gerade der Landkreis Forchheim, hat das politische Gewicht, Druck auf die zuständigen Landes- und Bundesbehörden auszuüben, eine humanitär tragbare Situation im Mittelmeer wiederherzustellen. Zudem fordern wir neben zuständigen Gremien auch Landrat Hermann Ulm und Oberbürgermeister Uwe Kirschstein auf, sich ganz persönlich für eine Verbesserung der Situation einzusetzen.“, so Lea Wolter aus Forchheim. Zwar liege die Zuständigkeit in Asylfragen allein beim Kreis, dennoch möchte man auch die Stadt Forchheim als einwohnerstärkste Kommune im Landkreis dazu bewegen, im Stadtrat eine Unterstützung der Initiative als Solidaritätsbekundung zu beschließen. Mehr lesen

Ebermannstadt Ein breites politisches Bündnis ruft zu einer Mahnwache und Kundgebung gegen die AfD auf. Am 30. Oktober um 18:30 will es auf dem Ebermannstädter Marktplatz ein Zeichen gegen eine gleichzeitig stattfindende Veranstaltung der AfD setzen. Diese hat den Verschwörungstheoretiker Hansjörg Müller als Redner nach Ebermannstadt geladen. Passend zu Halloween lautet das Motto “Bunter Grusel vertreibt rechte (Un-)Geister”. Getragen wird das Bündnis wird unter anderem von den JuLis, Jusos, Junger Union, Grüner Jugend und Grünen Ortsverband Fränkische Schweiz.

Das Bündnis lädt dazu ein sich
passend zum Motto zu verkleiden. Es wird darauf hingewiesen, dass ein
Vermummungsverbot gilt, das Gesicht also nicht (z.B. mit Masken)
bedeckt werden darf. Beginnen wird die Demonstration mit einer
Gruselmahnwache um 18:30. Ab 19:00 ist eine Kundgebung auf dem
Ebermannstädter Marktplatz geplant. Mehr lesen

Forchheim – Mehr Teilhabe vor allem für junge Menschen und Klimaschutz von unten. Das fordert der Juso Kreisverband Forchheim in seinem jüngst beschlossenen Kommunalprogramm 2020. Es umfasst die Schwerpunktthemen Jugendarbeit, öffentlicher Personennahverkehr und Klimaschutz.

Ein für die Jusos zentrales Anliegen ist eine nachhaltigere Lebensweise. Dabei wollen “wir unser Möglichstes tun, alle Quellen für erneuerbare Energien abzuschöpfen”, so Tina Falkner aus Weißenohe. Dabei geben sich die Jusos auch für Windräder im Kreis Forchheim offen. Wichtigstes Ziel ist eine “Klimawende von unten”. Dabei sollen die Landkreiskommunen dem guten Beispiel der Städte Bottrop und Pfaffenhofen folgen. Unternehmen und Bürger sollen mit verstärkten Beratungsangeboten und aktiver Ansprache zu Maßnahmen angespornt werden. Auch sollen Kommunen selbst aktiver bei der Nutzung erneuerbarer Energien werden. Vor allem bei Kraft-Wärme-Kopplung und Nahwärmenetze sehen die Jusos Potentiale. Wir wollen den “Menschen Mut zur Veränderung machen”, so Tina Falkner. Mehr lesen

Hausen. Am vergangenen Freitag fand im Gasthaus Krone die Jahreshauptversammlung der Hausener SPD statt.  Der Vorsitzende Gerd Zimmer begrüßte die anwesenden Mitglieder und berichtete von der Arbeit des Ortsverbands im vergangenen Jahr, sowie von seiner persönlichen Arbeit als Bürgermeister der Gemeinde Hausen. Zudem bedankte er sich im Namen des Ortsvereins bei Gerlinde Kraus und Richard Schmidt für ihre Kandidaturen zu den Bezirks- und Landtagswahlen im vorigen Jahr.

Die beiden Hausener Kandidaten: Richard Schmidt (Landtag), Gerlinde Kraus (Bezirkstag)
Foto: Johannes Bogatz

Nach dem Bericht des Kassiers Harald Igler mit anschließender einstimmiger Entlastung des Kassiers und des Vorstandes durch die Versammlung, kündigte Gerd Zimmer an, nicht mehr als Vorsitzender zur Verfügung zu stehen und schlug Richard Schmidt als seinen Nachfolger vor. Diesen Vorschlag bestätigten die anwesenden Genossinnen und Genossen einstimmig. Als Stellvertreter gewählt wurden Gerd Zimmer, der damit nicht vollständig aus der Vorstandschaft ausscheidet, und Bernhard Forster. Mehr lesen

Zeichen gegen die Verschwendung

Jedes Jahr ein neues Faschingskostüm kaufen? Das muss nicht sein, sagen Forchheims Jusos und gehen mit gutem Beispiel voran

Unter dem Motto “Europa” nahmen die Jusos und SPD am diesjährigen Forchheimer Faschingsumzug teil. Getreu dem Motto, verkleideten sie sich als Karikaturen von Bürgern verschiedener europäischer Staaten. Dabei war ihnen eines wichtig: “Wir wollten nichts extra für den Faschingszug kaufen. Denn Produktion und Transport der oft minderwertigen Kostüme verursacht große Mengen CO2. Einmal getragene Kostüme landen danach auf dem Müll und tragen zum globalen Müllproblem bei.” führte Lea Wolter aus. Dementsprechend verwendeten die Jusos ausschließlich eigene und geliehene Kleidung. Was nicht zur Verfügung stand, wurde an einem eigens eingerichteten Bastelnachmittag aus nicht mehr gebrauchten Gegenständen hergestellt. Unter anderem ein Cape aus einem Bettlaken (Lea Wolter, England) oder ein Hut aus einem Küchensieb (Bettina Drummer, Italien). Mehr lesen

Jusos erneuern die Forchheimer SPD

Als Motor der SPD sahen sich die Forchheimer Jusos bei ihrer Gründung vor einem Jahr. Nicht nur der Jugendverband der SPD selbst meint dies eingelöst zu haben. Dafür sprach nicht nur die einstimmige Wiederwahl des Vorsitzenden und das gut gefüllte Büro, sondern die Bilanz des vergangenen Jahres.

Ein gut gefülltes SPD Büro Mehr lesen